Schlichte Uhr an einem Handgelenk
Erfolg

Zeitmanagement für mehr Lebensqualität

Dutzende E-Mails. Whatsapp-Nachrichten. Facebook. Unnötige Diskussionen. Permanenter Prioritätenwechsel. Ständig werden wir unterbrochen und gestört. Doch die Zeit läuft. Viel zu schnell. Der Stress nimmt zu. Wie soll ich das nur alles schaffen? Wir fühlen uns überfordert. Schluss damit! Deine Zeit ist wertvoll! Meine Zeitmanagement-Tipps können dir helfen, mehr Zeit für die wichtigen Dinge im Leben zu haben.

Zeit? Der wichtigste Rohstoff. (Stanislaw Jerzy Lec)

Was ist Zeitmanagement?

Zeitmanagement ist laut Duden der strukturierte Umgang mit der zur Verfügung stehenden Zeit. Objektiv gesehen, haben wir alle jeden Tag 24 Stunden zur Verfügung. Wir nehmen die Zeit aber unterschiedlich wahr. Einige Menschen können mit der Zeit besser umgehen als andere. Aber warum? Sie nutzen ihre Zeit besser. Sie managen ihre Arbeitsweise besser. Das sogenannte Zeitmanagement hilft dabei, Aufgaben und Termine innerhalb eines zur Verfügung stehenden Zeitraums zu erledigen.

Vorteile des Zeitmanagements

Gutes Zeitmanagement verbessert deine Lebensqualität und erhöht deinen privaten sowie beruflichen Erfolg:

  • Du hast mehr Überblick und Kontrolle über anstehende Aufgaben und dein Leben.
  • Su setzt klare Prioritäten und Ziele, sodass nichts Wichtiges vergessen wird.
  • Du hast mehr Freiraum und kannst freier und kreativer arbeiten.
  • Du kannst Stress und Leistungsdruck vermindern und wirst entspannter.
  • Du gewinnst mehr Freizeit und kannst sie sinnvoller gestalten.
  • Du hast mehr Aufmerksamkeit für die wichtigen Dinge.
  • Du bist produktiver und leistungsfähiger.

Zeit haben heißt wissen, wofür man Zeit haben will und wofür nicht. (Emil Oesch)

Meine 9 Tipps

1. Mach dir eine Liste
Plane im Voraus. Egal ob mit dem Computer oder der Hand: Erstelle dir einen durchdachten Tages- oder Wochenplan. So kannst du sicherstellen, dass du alles organisiert abarbeitest. Du bist produktiv, vergisst nichts und bist vielleicht schneller fertig als du denkst. Nichts ist schlimmer als ein Tag voller Stress, der zu Nichts führt!

2. Priorisiere
Ordne die Aufgaben auf deiner Liste nach Wichtigkeit. Lerne, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Nicht jede Aufgabe ist überlebenswichtig und unaufschiebbar.

3. Setze Limits
Nachdem du die Prioritäten richtig gesetzt hast, solltest du deinen Aufgaben einen Zeitrahmen oder eine Deadline geben. Durch etwas Druck kommst du schneller voran und gehst mit Energie an die Dinge ran. Bleibe aber realistisch! Plane unbedingt Puffer ein, denn es kann immer mal etwas dazwischen kommen.

4. Schritt für Schritt
Monotasking statt Multitasking: Laut Studien ist es effektiver, eine Aufgabe nach der anderen abzuarbeiten.

5. Eliminieren und delegieren
Eliminiere alle Aufgaben, die für dich keinen Nutzen haben. Prüfe deine Liste, indem du jede Aufgabe nach dem Sinn dahinter erfragst. Ist die Aufgabe wichtig genug?
Alles was du nicht eliminieren konntest und was nicht wichtig genug ist, um es selbst zu tun, solltest du delegieren. Gib Aufgaben an Andere ab. Du kannst nicht alles alleine schaffen.

6. Wartezeiten nutzen
Du wartest auf die Bahn oder einen Freund? Du sitzt im Wartezimmer beim Arzt? Diese Zeit lässt sich gut für kleinere Aufgaben nutzen. Du kannst zum Beispiel deine E-Mails checken, Vokabeln lernen, einen Anruf erledigen,…

7. Störquellen löschen
Zeitdiebe gibt es viele. Finde diese Störquellen. Lass dich nicht mehr ablenken von E-Mails, Social-Media, unnötigen Telefonaten oder Personen, die dir etwas andrehen wollen oder dich nicht weiterbringen. Versuche Dinge abzuschalten, die du eigentlich nur aus Gewohnheit tust und nicht wichtig sind. Vergiss den Perfektionismus. Erledige deine Aufgaben einfach, gut und schnell. Perfekt ist in vielen Bereichen nicht notwendig und braucht nur ewig Zeit.

8. Nein sagen
Du kannst nicht alles für jeden machen. Lerne, „Nein“ zu sagen. Es ist überlebenswichtig, wenn du produktiv sein willst und mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge haben willst.

9. Nicht aufschieben
Schiebe wichtige Aufgaben nicht auf. Das bildet automatisch Rückstau. Außerdem ist dein Kopf nicht frei. Du hast die aufgeschobene Arbeit immer im Hinterkopf. So kannst du nie 100 % geben.

Eure ANNAnas

Bild: Lena Neubauer

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