Zwei Pappmenschen halten sich an den Händen. Ein Männchen hat eine Rose in der Hand.
Persönlichkeit

Vom Entschuldigen und Verzeihen

Wir sind Menschen. Wir sind nicht perfekt. Wir alle machen Fehler. Durch Fehler lernen wir und entwickeln uns. Fehler sind Teil unseres Lebens. Wichtig ist, wie wir mit diesen Fehlern umgehen. Vielen Menschen fällt es schwer, sich zu entschuldigen oder zu verzeihen. Dabei ist gerade das in zwischenmenschlichen Beziehungen unheimlich wichtig!

Oft haben wir uns bei Konflikten nicht mehr unter Kontrolle, weil unsere Emotionen uns steuern. Manche werden richtig laut und aggressiv, andere ziehen sich zurück. Jeder reagiert anders. Viele Menschen glauben, dass Entschuldigen und Verzeihen Zeichen der Schwäche sind. Aber das Gegenteil ist der Fall. Um Entschuldigung bitten und Vergeben zeugt von charakterlicher Größe und Stärke.

„Der Schwache kann niemals vergeben. Vergeben ist eine Eigenschaft des Starken.“ (Mahatma Ghandi)

Sich entschuldigen

Du glaubst oder weißt, dass du einen Fehler gemacht hast?
Dann ist es wichtig, dass du dazu stehst, auch wenn es schmerzt. Spiele deinen Fehler nicht herunter. Entschuldige dich persönlich bei deinem Gegenüber und mache ihm deutlich, dass du ihm nicht weh tun wolltest. Bleibe aufrichtig. Durch ein ehrliches „Es tut mir leid“ zeigst du, dass du den Anderen wertschätzt. Andernfalls leidet die Beziehung darunter. Mit einer Entschuldigung tust du dir aber auch selbst einen Gefallen. Du lässt die Last ab und kannst wieder nach vorne schauen. Es ist wichtig, auch sich selbst eigene Fehler verzeihen zu können!

Verzeihen

Du wurdest von einem anderen Menschen verletzt oder gedemütigt?
Dann ist es wichtig, dass du lernst zu verzeihen. Oft wollen wir den Anderen für seine Tat bestrafen, in dem wir ihm nicht vergeben. Doch wir vergessen, dass wir damit vor allem auch uns selbst schaden. Wir halten in Gedanken an der Tat fest. Wir ärgern uns und schimpfen. Wir verbittern. Wir vergessen nicht und der Schmerz bleibt. Verzeihen ermöglicht uns, loszulassen und uns für Neues zu öffnen. Das heißt nicht, dass wir die Tat des Anderen gut finden. Jedoch entscheiden wir uns dazu, nicht länger zuzulassen, dass uns die Tat dauerhaft negativ beeinflusst. Meist erfordert Vergeben Zeit. Je tiefer die Wunde, desto länger brauchen wir. Nehme dir diese Zeit!

Eure ANNAnas

Bild: Pixabay

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